Aktenvernichter mit Partikelschnitt

Aktenvernichter mit Partikelschnitt bieten sich überall dort an, wo im Rahmen der Aktenvernichtung hohe Sicherheitsstandards erreicht werden sollen. Dabei handelt es sich um eine der zentralen Schnittverfahren, die bei modernen Aktenvernichtern zum Einsatz kommen. Wie ein Aktenvernichter mit Partikelschnitt arbeitet, lässt sich schnell erläutern, denn die Bezeichnung ist mehr oder weniger selbsterklärend. Demnach wird das Papier oder anderweitige Material in kleine Partikel zerschnitten. Davon abzugrenzen ist der Streifenschnitt, der das Schriftgut lediglich vertikal zerteilt. Die so im Aktenvernichter entstandenen Streifen lassen sich mitunter wieder zusammenfügen, wodurch insbesondere bei sensiblen Daten eine unangemessene Situation zustande kommen kann. Wenn ein höherer Schutzbedarf besteht und im Zuge dessen eine höhere Sicherheitsstufe erreicht werden soll, trifft man mit einem Aktenvernichter mit Partikelschnitt demnach die bessere Wahl.

Was ist Partikelschnitt?

Partikelschnitt-Aktenvernichter verfügen üblicherweise über zwei Wellen, die gegeneinander laufen und zudem versetzt ineinandergreifen. Auf diese Art und Weise zerschneiden die auf den Wellen montierten scharfen Räder das Schnittgut in kleine Partikel. Die Unterlagen werden demnach längs und quer zerteilt, wodurch eine hohe Sicherheit zustande kommt. Folglich kann ein Aktenvernichter mit Partikelschnitt eine höhere Sicherheitsstufe erreichen, was in vielen Bereichen absolut unabdinglich ist. Unternehmen, Institutionen und auch Privathaushalte, die sensible Daten sicher entsorgen möchten, geben einem Aktenvernichter mit Partikelschnitt oftmals den Vorzug, weil sie sich auf diese Art und Weise einen hohen Schutz im Rahmen der Aktenvernichtung sichern können.

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Die Größe der einzelnen Partikel ist entscheidend dafür, welche Schutzklasse und Sicherheitsstufe erreicht wird. In der Sicherheitsstufe 1, die bei allgemeinem Schriftgut mit normalem Schutzbedarf zum Einsatz kommt, können die Partikel eine Fläche von bis zu 1.000 mm² haben. Deutlich strenger geht der Gesetzgeber im Rahmen der DIN-Norm DIN 66399 beispielsweise bei der Sicherheitsstufe 6 vor, die den Sicherheitsanforderungen im Geheimdienst gerecht wird. Kommt hier der Partikelschnitt zum Einsatz, dürfen die Schnipsel, die der Aktenvernichter produziert, eine maximale Partikelfläche von unter 10 mm² aufweisen. In der Sicherheitsstufe 7 darf die Partikelfläche dahingegen nicht über 5 mm² liegen.

Partikelschnitt ist folglich nicht gleich Partikelschnitt, denn bei näherer Betrachtung zeigen sich zum Teil deutliche Unterschiede, die sich anhand der Sicherheitsstufe bemerkbar machen. Ausschlaggebend ist dabei die Größe der einzelnen Partikel, die wiederum der Zahl an scharfen Metallkanten auf den Wellen des Schneidwerks geschuldet ist. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass für das Material Kunststoff kleinere Partikelflächen vorgesehen sind. Um die jeweiligen Standards zu erfüllen, muss der Aktenvernichter daher bei Kreditkarten, Mikrofilmen und Identifikationskarten kleinere Partikel produzieren.

Aktenvernichter mit Partikelschnitt oder Streifenschnitt?

Wer vor dem Kauf eines Aktenvernichters steht und sich im Vorfeld Gedanken zur Sicherheit macht, ist sich des Schutzbedarfs sensibler Daten bewusst und hat aus diesem Grund den Wunsch, seine Papiere vor der Entsorgung stets zu schreddern. Dabei erweist sich die Entscheidung zwischen Streifenschnitt und Partikelschnitt mehr oder weniger als Grundsatzfrage. Laien sind sich dessen zunächst gar nicht bewusst und kennen zuweilen nur Aktenvernichter mit Streifenschnitt. Folglich stellt sich die Frage, ob und warum man stattdessen auf den Partikelschnitt setzen sollte. Das wohl zentrale Argument, das für den ebenfalls als Kreuzschnitt oder Cross Cut bezeichneten Partikelschnitt spricht, ist die Tatsache, dass eine deutlich höhere Sicherheitsstufe erreicht werden kann. Unternehmen, medizinische Einrichtungen, Ministerien und Behörden sowie Geheimdienste und Forschungseinrichtungen setzen daher üblicherweise auf entsprechende Aktenvernichter.

Auch im privaten Bereich kann sich ein Aktenvernichter mit Partikelschnitt durchaus bewähren. Wer persönliche Unterlagen vernichten muss, deren Daten auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen sollen, kann sich mit einem Partikelschnitt-Aktenvernichter hohe Sicherheitsstandards nach Hause holen. Dass die Reste ein geringeres Volumen haben und somit weniger Platz im Abfallbehälter beanspruchen, ist ein weiterer Vorteil. Im Gegenzug sind solche Aktenvernichter allerdings häufig lauter. Wenn es darum geht, Daten sicher zu entsorgen, kann man eine höhere Lautstärke aber durchaus verkraften, schließlich läuft der Aktenvernichter nicht im Dauerbetrieb.

(Letzte Aktualisierung am 15.12.2018 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising  API)

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