Kriterien für gute Aktenvernichter

by admin

Wer seine Dokumente einem Aktenvernichter anvertraut, erwartet ein hohes Maß an Vernichtungspotential. Hierbei ist unter anderem die Bauart interessant. Ein Aktenvernichter für kleine Büros, oder die Heimanwendung, ist meist mit einem eckigen, kleinen Auffangbehälter bestückt, wohingegen industrielle Lösungen meist wesentlich größeren Umfangs sind.

Aktenvernichter – Güteklassen

Bei der Auswahl des richtigen Aktenvernichters kommt es auf verschiedene Güteklassen an, die sich in Din-Normen einordnen lassen. Die Sicherheitsstufe 2, nach DIN ist bereits recht geeignet für private und allzu sensible Daten. Sie erreicht eine Schnittbreite von höchstens sechs Millimetern, und bietet somit bereits ein recht gutes Sicherheitspotential.

Beschaffenheit des Schneidwerkes

Als zweites wichtiges Element bei der Anschaffung ist zu beachten wie das Schneidwerk beschaffen ist. Ein guter Aktenvernichter bedient sich eines gehärteten Stahlschneidwerkes, ein Top-Vernichter eines Keramikschneidwerkes. Preislich ist der Unterschied hier nur für den Kunden merkbar, in der Herstellung unterscheiden sich die Klingen nur wenig voneinander. Der Vorteil eines guten Aktenvernichters ist eindeutig seine Flexibilität. Das Büro-, und Heftklammern keine Auswirkung haben sollten, ist eigentlich mittlerweile selbstverständlich, für ein gutes Gerät. Das zuverlässige vernichten von digitalen Datenträgern, wie CDs und DVDs sollte dabei allerdings auch dazugehören. Diese müssen auf jeden Fall in einem separaten Fach gesammelt werden, da ansonsten Probleme mit dem Entsorgungsunternehmen auftreten können.

Aktenvernichter mit Partikelschnittsystem

Professionelle Geräte arbeiten im Partikelschnittsystem, und sind vor allem in größeren Büros, oder kleinen Firmen sinnvoll, oder eben an Stellen, an denen sensiblere Dokumente zu vernichten sind, wie z.B. in Krankenhäusern, bei Banken oder ähnlichem. Nach Din Sicherheitsstufe 3 erreichen diese Aktenvernichter einen Schnitt der eine Partikelgröße von 3mmx12mm Kantenlänge nicht überschreitet, und bieten somit ein sehr hohes vernichtungspotential. Der deutlichste Vorteil dieser Technologie ist neben der erhöhten Sicherheit auch das leichtere Entsorgen, denn Partikel nehmen wesentlich weniger Volumen in Anspruch, als es Streifen bedürfen. Somit erreicht der Aktenvernichter auch eine wesentlich höhere Standzeit bevor er gewartet, bzw. geleert werden muss. Aufgrund des deutlich höheren Investitionsvolumens für ein professionelles Partikelschnittgerät ist abzuwägen welche Sicherheitsklasse unbedingt von Nöten ist.

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